ninos | 29 Dezember, 2007 09:49
Ein letztes mal planschten wir hier in Medellin am Pool. Mariana hat es wieder einmal auf dem Steinboden ueberschlagen. Wir können ihre Näggis nicht mehr zählen. Hat sie auch nur einen kleinen Mückenstich, kratzt sie so lange daran, bis eine Wunde entsteht. Uns tut der Anblick weh, hatte sie doch bei der Uebergabe nur wenige "Näggis". Wir cremen ihre Wunden jeweils mit Bebanthen-Salbe ein.
Um 14.30 Uhr fuhren wir mit unserem Lieblingschauffeur Genaro zum Flughafen. Der Abschied im Hotel fiel uns und dem Hotelpersonal sehr schwer, hatten wir doch eine wundervolle Zeit miteinander. Wir machten noch Fotos, umarmten und küssten uns. Waehrend der Fahrt zum Flughafen genossen wir nochmals die herrliche und abwechslungsreiche Landschaft um Medellin.
Auf dem Flughafen bestaunten die Kinder mit grossen Augen die herumstehenden Flugzeuge. Bald würden auch sie zum ersten mal fliegen. Wir waren allle ganz aufgeregt. Der rund 50 minütige Flug nach Bogota verlief problemlos. Einzig Jorge Andres wimmerte beim Start ganz leise. In Bogota angekommen, hat uns Chauffeur Fabio erwartet und ins Hotel La Fontana geführt, wo für uns ein Apartement reserviert war. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wirklich eine tollte Wohnung mit 2 Bädern, einem Wohnzimmer, einer voll eingerichteten Küche und 2 Schlafzimmer mit je einem Fernseher. Papa ging ins nahe gelegene Einkaufszentrum um Lebensmittel und Wasser für rund eine Woche einzukaufen. Das Hotelpersonal war entsetzt, dass wir Wasser eingekauft haben, da das Leitungswasser in Bogota problemlos trinkbar sei. Die Kinder haben in der Wohnung gejuchzt vor Freude und haben voller Stolz alle Küchengegenstände aus den Schränken genommen und uns gezeigt. Mariana hat jeweils die Gegenstände mit den spanischen Namen benannt. So konnten wir auch wieder einige Wörter auf spanisch lernen.
Nach dem Essen schliefen unsere Engel erstmals in einem separaten Zimmer, ohne uns. Es kam uns richtig komisch vor, hatten wir doch bis jetzt immer im selben Raum geschlafen. Mitten in der Nacht kam Junio Uehlinger und zupfte an Papas Arm, welcher ihn mit grosser Freude zu uns ins Bett nahm.
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